Konkrete Förderschritte

achtsam lernen stellt Anregungen zur konkreten Umsetzung der aktiven Förderung von seelischer Entwicklung und Bildung dar. Exemplarisch werden etablierte Programme dargestellt. Im Zentrum steht die Organisationsentwicklung und Ausbildung der Pädagogen.

Die systemische und systematische Arbeit an der Kultur des Miteinanders, die stetige Arbeit an den Werten bilden die Quelle der Förderung von Bildung und Seele. Daneben gibt es durchaus etablierte Programme zur Förderung psychischer Gesundheit an Schulen wie „MindMatters“.

Bei der unübersichtlichen Fülle solcher Programme und Materialien wird häufig nur die Entwicklung finanziert, so dass immer wieder neue ähnliche Formate kurz lokal ausprobiert werden. Es mangelt an Übersichten und nutzerfreundlichen Evaluationen, so dass beispielsweise eine Kindergartenleiterin spontan leicht passende Angebote zur Entwicklung ihrer Einrichtung finden könnte. Vor allem mangelt es an Personal und Formaten, passende Programme für einzelne Bildungseinrichtungen organisieren.

Umfassende Programme zur aktiven Förderung seelischer Gesundheit und damit der Bildung sind nur vereinzelt anzutreffen, ansatzweise zum Beispiel an der Evangelischen Schule Berlin Zentrum (Monographien EduAction, Schulen im Aufbruch). Für die Psychohygiene – als zentraler Bildungsaspekt – sollten wenigstens ähnliche Minimal-Standards gelten wie für die allgemeine Hygiene. Die hohe psychische Belastung gehört sowohl für Pädagogen und auch viele Lernende zum Alltag. Die Erfassung dieser Belastung am Arbeitsplatz ist seit 2014 gesetzlich vorgeschrieben.