Dr. med. Michael Kroll

Unsere Psyche wird immer spannend bleiben. Dies war ein maßgeblicher Grund für mich, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie zu werden, zunächst für Erwachsene und dann für Kinder, Jugendliche und ihre Familien. Meine vorherige Lehre zum Industriekaufmann, ein Einblick in die Ökonomie sowie die Ausbidlung zum Systemischen Coach erleichtern mir den stetigen Perspektivwechsel.

Durch Vorträge an Schulen rund um die psychische Gesundheit und psychiatrische Auffälligkeiten wurde mir immer wieder klar, wie zentral Bildung für die Gesundheit ist, und wie wenig dies beherzigt wird. Man liest und hört ständig, wie wichtig die Bildung für die Gesellschaft ist. Aber es passiert zu wenig. Schulen, Kindergärten und andere Orte der Bildung müssen als Zentren unserer Entwicklung (auch zur Förderung der Demokratie) viel stärker unterstützt werden, von uns allen. Schulen sind zudem prädestinierte Zentren für Prävention.

Achtsam lernen werde ich weiter entwickeln. Mich begeistert, wie durch achtsames Miteinander Energie und Kreativität freigesetzt wird. Ich bin sehr überzeugt, dass zur Selbstfürsorge auch die persönlichen Herausforderungen gehören und das viel zitierte lebenslange Lernen. (Zum Beispiel Eislaufen, das ich vor einigen Jahren für mich entdeckt habe. Bild oben: Weißensee in Kärnten.) Mit der achtsamen Haltung im Alltag sorge ich für Auszeiten und den Blick auf das Wesentliche.