Den Alltag fürsorglich und effektiv gestalten

Zentrale Thesen von “achtsam lernen”

  • Bildung und Gesundheit sind nicht getrennt voneinander denkbar.
  • Die psychologischen Anforderungen an Pädagogen sind deutlich gestiegen – die entsprechende Ausbildung und Unterstützung jedoch nicht.
  • Der Unsicherheit im Umgang mit Persönlichkeitsentwicklung und psychischen Auffälligkeiten kann durch Standardisierung und interdisziplinäre Kooperation begegnet werden.
  • Durch bessere Transparenz könnten die vielerorts erfolgreichen psycho-sozialen Initiativen wegen ihrer Attraktivität rasch Verbreitung finden.
  • Bildungseinrichtungen sind Entwicklungsquellen der Gesellschaft. Achtsamkeit als Haltung fördert Nachhaltigkeit beim Lernen und bei der Selbstfürsorge.
  • Bildungseinrichtungen können durch Organisationsentwicklung und Öffnung noch viel stärker zu gesellschaftlichen Gemeinschaftsräumen werden und damit die Demokratie stärken.

Zusammenhänge darstellen

achtsam lernen stellt – für Pädagogen und Lernende – die vielen Zusammenhänge persönlicher Stärken und Empfindlichkeiten, die Wirkung von Bildungserfahrungen, Gesundheit/srisiken, psychischen Erkrankungen und der Kultur der Bildungseinrichtung dar.
Selbstfürsorge ist ebenso komplex wie die Organisationsentwicklung für die Prävention psychischer Gesundheit an Bildungseinrichtungen.
“achtsam lernen” bietet eine Übersicht zur (seelischen) Gesundheit, mit ihren medial dauerpräsenten Facetten, wie den verbreiteten Rückenschmerzen, Essstörungen, Depressivität etc.

Trotz der enormen gesellschaftlichen Bedeutung wird um Bildung zwar permanent gerungen. Das System ist jedoch viel zu starr, um sich den notwendigen Änderungen zeitgemäß zu öffnen und von den vielen guten Schulen, Kindergärten, Ausbildungsbetrieben und Hochschulen zu lernen.

Auch die psychische Gesundheit könnte viel effektiver gestärkt werden. Man konzentriert sich aktuell weniger auf Ressourcen, sondern mehr auf Schwierigkeiten wie Burnout, volkswirtschaftliche Folgen von Ausfallszeiten, Suizide und Früherkennung von Krankheitssymptomen, um einen zügigen Behandlungsbeginn nicht zu verschleppen.